(in Anlehnung an den Lehrplan Sport des achtjährigen Gymnasiums)

 

Sportunterricht als besondere Erziehungschance

Als einziges Bewegungsfach soll durch Sportunterricht die Freude an der Bewegung und an Sport gefördert werden, was eine wesentliche Voraussetzung für eine lebenslange Bindung an gesundheitsrelevante sportliche Aktivitäten ist. Sport trägt zur gymnasialen Bildung und zur Persönlichkeitsbildung auf vielfältige Weise bei:

  • Entwickeln einer positiven Grundeinstellung zum eigenen Körper und Gewöhnung an eine gesundheits- und fitnessorientierte Lebensweise zur Steigerung der eigenen Lebensqualität.
  • In der als gleichsam modellhaft aufbereiteten Lebenswelt lassen sich im Sport positive Werteinstellungen und konfliktlösende Handlungsformen einüben.
  • Das Miteinander in der Sportgruppe und im Spiel schafft soziale Kompetenz und Teamfähigkeit; dadurch werden Fähigkeiten geschult, um Lösungsstrategien für Konflikte und Probleme zu entwickeln.

 

Der gymnasiale Lehrplan gliedert sich in vier Lernbereiche, denen die Sportarten als sportliche Handlungsfelder zugeordnet sind. Im Bereich Gesundheit und Fitness erfahren die Schüler wesentliche Grundlagen gesundheits- und fitnessorientierter sportlicher Betätigung. Ausdauerleistungen bis 15 Minuten sollten für die Fünftklässler kein Problem sein. Fairplay, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Konfliktlösungsfähigkeit sind die Inhalte des Lernbereichs Fairness und Kooperation. Im Bereich Freizeit und Umwelt erfahren die Schüler die Schulumgebung als Bewegungs- und Kulturraum, in dem die Schüler durch Bewegungserlebnisse im Freien bei jeder Jahreszeit und Witterung zu verantwortungsvollem Umgang mit der Umgebung und Natur angeleitet werden; sehr wertvolle Beiträge können hier die Sportarten Skilauf und Skilanglauf leisten. Der letzte Bereich Lernen, Gestalten und Spielen umfasst die Bewegungsmöglichkeiten im sportlichen Sektor.

 

Wolfgang Dietz, StD