2016 17 VoBaAG MGL Bild 1Sowohl die Mädchen als auch die Jungen der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2004 und jünger) des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels haben sich in diesem Jahr für das Bezirksfinale im Volleyball qualifiziert. Dieser große Erfolg zeigt den Stellenwert dieser schönen Sportart am MGL: Die Schule ist als eines von 25 bayerischen Gymnasien Stützpunktschule für Volleyball und setzt hier einen großen Schwerpunkt.

Die Mädchenmannschaft, die sich aus Spielerinnen der fünften, sechsten und siebten Klasse zusammensetzt, gewann dabei im Vorfeld bei der Regionalausscheidung gegen das Frankenwaldgymnasium aus Kronach. Danach traf das in diesem Schuljahr neu formierte Team beim Bezirksfinale in eigener Halle auf die Teams des Schiller-Gymnasiums Hof und des Franz-Ludwig-Gymnasiums Bamberg. Der Heimvorteil brachte leider nicht viel, denn die Mannschaften aus Hof und Bamberg hatten im Gegensatz zur Heimmannschaft viele Vereins- und sogar Oberfranken- und Bayernauswahlspielerinnen in ihren Reihen, die technisch und taktisch überlegen waren. Denn viele der MGL-Schülerinnen sind erst seit September im Wahlfach Volleyball dabei und erlernen einmal wöchentlich die Grundtechniken. Laut Trainerin und Betreuerin Hölzlein ist es schon als Erfolg zu werten, dass die Schülerinnen zu diesem frühen Zeitpunkt spielfähig gewesen sind. Der dritte Platz in Oberfranken motiviert auf jeden Fall für die Zukunft.

Gleiches gilt auch für die Jungenmannschaft, die sich beim Bezirksfinale in Bayreuth beweisen musste. Dort trafen die Fünft- bis Siebtklässler auf das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth und das ETA- Hoffmann-Gymnasium Bamberg, wo ebenfalls der dritte Platz in eng umkämpften Spielen erreicht wurde. Motiviert durch diese Erfolge wird am Meranier-Gymnasium weiterhin einmal wöchentlich fleißig trainiert und vielleicht gehen ein paar der Schüler- und Schülerinnen den nächsten Schritt und besuchen zusätzlich das Vereinstraining des TS Lichtenfels. Dann werden sich im technischen und taktischen Bereich schneller Erfolge einstellen und die anderen Teams aus Oberfranken werden es deutlich schwerer haben.