Als wir den Raum betraten, saßen alle Schüler, ausschließlich Mädchen, konzentriert an den Gruppentischen und beugten sich über ihre Werke. Nur das Ticken der Nähmaschine durchbrach die Ruhe. Im ganzen Raum verteilt standen Tische mit einer Vielfalt an Stoffen, Perlen, Bändern und anderen Schmuckstücken. An den Wandschränken hingen alte Kleidungsstücke, die nur darauf warteten, von den Schülern aufgepimpt zu werden.

Das Projekt „Kleider machen Leute – Interkulturelle Mode“ wurde von Frau Wais und Frau Zeume geleitet. Die beiden hatten die Idee, die Schüler Kostüme entwerfen zu lassen, die verschiedenen kulturellen Einflüssen modisch Ausdruck verleihen. Die fertigen Kostüme wurden dann am Schulfest in Form von Bildern präsentiert.

Die Frage, ob sie Spaß an dem Projekt hätten, habn  alle Schülerinnen mit einem Nicken beantwortet. Auf uns wirkt es so, als würden sich alle Teilnehmer auch in ihrer Freizeit viel mit dem Nähen und dem Entwerfen von Klamotten beschäftigen. Alle Kleidungsstücke, zum Beispiel eine Bluse mit von einer Schülerin bestickten Ärmeln, haben einen ganz besonderen Charme und man sieht, wie viel Arbeit in den Kleidern und Talent in den Schülerinnen steckt. 

 

Konzentriert arbeiten die Schülerinnen an ihren Kleidungsstücken.

 

Diverse Kleidungsstücke werden neu gestaltet.

 

Die Inspirationen stammen aus vielen verschiedenen Kulturen.

 

Eine Vielzahl an Materialien stand den Schülerinnen zur Auswahl.

 

Die neu entworfenen Kleidungsstücke hängen am Geländer vor den Kunsträumen.

 

Auch in der Aula werden die Kleidungsstücke in Form von Fotos präsentiert.

 

Marie Köhnlein, Celina Lips, Lisa Schütz, Valerie Steigner