Im Klassenzimmer liegt eine Weltkarte. Pinnnadeln zeigen auf die unterschiedlichsten Länder. Hat hier jemand die Ziele einer Weltreise dargestellt?

Nein, denn bei dem Projekt „MGL weltweit“ ging es darum, darzustellen, wo die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums oder auch deren Familien ihre Wurzeln haben.

„Wir wollen den Leuten bewusst machen, dass nicht jeder hier aus Lichtenfels kommt.“, erklärte Frau Schier, die das Projekt gemeinsam mit Frau Weisenseel-Wiesen leitete. In unserer Schulfamilie am Meranier-Gymnasium finden sich verschiedene Sprachen und Kulturen. Dazu gab es schon vor den Projekttagen eine Umfrage, bei der die Schüler angeben sollten, wo sie selbst und ihre Eltern geboren wurden sowie welche Sprachen zuhause gesprochen werden.

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Die Weltkarte, die das Ergebnis des Projekts sein sollte, hing am Schulfest in der Aula. Auch Informationen zu einigen der Länder standen dabei. Eine Legende gab außerdem an, wie viele Schüler jeweils Wurzeln an den einzelnen Orten haben.

Drei Schülerinnen, die ursprünglich ebenfalls bei „MGL weltweit“ mitarbeiten sollten, haben zudem eine besondere Aufgabe erhalten. In einem Interview haben sie uns erzählt, worum es dabei geht.

Interview mit Anne Kaufmann, Vanessa Ziegelhöfer und Annika Horn, 10d

Lilo Olschewski: Wie kam es eigentlich dazu, dass ihr drei an einem extra Projekt arbeitet?

Anne: Wir haben am Anfang an dem Projekt „MGL weltweit“ mitgearbeitet. Aber dann kam gestern Herr Zeck zu uns und hat uns auf das schwindende Interesse am Irland-Austausch aufmerksam gemacht. Deswegen wollen wir Werbung für den Austausch machen, indem wir eine englische PowerPoint - Präsentation erstellen.

Lilo: Habt ihr selbst an dem Austausch teilgenommen?

Anne: Wir gehen im September nach Irland. Unsere Austauschpartner waren bereits bei uns.DSC 1637

Lilo: Was soll in eurer Präsentation stehen?

Anne: Wir wollen schöne Seiten von Irland vorstellen. Also zuerst zeigen wir auf einer Karte, wo das Land überhaupt liegt, denn vielleicht hat nicht jeder eine Vorstellung davon. Dann stellen wir ein bisschen die Kultur vor, das heißt die Landschaft und Städte. Natürlich zeigen wir auch Impressionen von der Zeit, als die irländischen Austauschschüler in Deutschland waren.

Lilo: Wo präsentiert ihr das dann?

Anne: Wir präsentieren es den Achtklässlern in der Schule, die die Chance bekommen am Irland-Austausch teilzunehmen.

 

©Isabell Waas, Kim Diefenthal, Lilo Olschewski