Wir als Schulfamilie

 

Die Bezeichnung der Schulgemeinschaft als „Familie“ verspricht Vertrauen, gegenseitige Hilfe und Verbundenheit trotz allfälliger Konflikte. Diese Zielvorstellung mit Leben zu füllen ist eine große Aufgabe für alle Beteiligten. Umfassende, offene und bereitwillige Kommunikation zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrenden, Schulleitung, Angestellten, Offener Ganztagsschule und Schulaufwandsträger ist Basis dafür.

Für den Umgang zwischen Lehrenden und Lernenden streben wir Ehrlichkeit, gegenseitige Wertschätzung und Respekt an. Schülerinnen und Schüler erwarten von Lehrenden zu Recht Wohlwollen, Verständnis und Engagement, Lehrende von den Schülerinnen und Schülern zu Recht Aufgeschlossenheit für den Unterricht und grundsätzliche Leistungsbereitschaft.

Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Erziehungsberechtigten wollen wir als Erziehungspartnerschaft gestalten. Unterschiede in der Einschätzung von Erziehungszielen wie einzelner erziehungsrelevanter Situationen liegen nicht zuletzt in den unterschiedlichen Positionen von Eltern und Lehrkräften sowie den unterschiedlichen Handlungsfeldern, in denen sie mit dem Kind umgehen; die jeweiligen Sichtweisen und Erfahrungsräume können und sollen sich zum richtig verstandenen Wohle des Kindes ergänzen. Alle Beteiligten streben an, entsprechende Differenzen rechtzeitig zu thematisieren und in gegenseitigem Respekt und in Offenheit den Argumenten und der Position des anderen gegenüber zu regeln.

Eltern erwarten von Lehrenden zu Recht Wohlwollen, Verständnis und Einsatz für ihre Kinder, Lehrende von den Eltern zu Recht Vertrauen und Unterstützung bei der Erfüllung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrages.

Die Offene Ganztagsschule leistet wichtige Beiträge zur Lernförderung, zur persönlichen wie sozialen Entwicklung sowie sinnvollen Freizeitgestaltung der sie besuchenden Kinder. Sie trägt einem zunehmenden gesellschaftlichen Bedürfnis nach verantwortlicher Nachmittagsbetreuung Rechnung.

 

Tabelle 2