Bischof Gabriel Kijambu am Merranier-Gymnasium

Kijambu2Wie der Alltag eines Kindes in Uganda aussieht und mit welchen Schwierigkeiten es zu kämpfen hat, darüber berichtete Bischof Gabriel Kijjambu am 11.10.2019 im Meranier-Gymnasium Lichtenfels. In zwei Vorträgen brachte er den Schülern der sechsten, achten und zehnten Klassen das dortige Leben näher.

Grund für seinen Besuch an der Lichtenfelser Schule war zum einen, dass bereits fünf ehemalige Schülerinnen den Bischof in Uganda besucht hatten und zum anderen, dass er auch in Zukunft weitere Schüler*innen aus Lichtenfels begrüßen möchte. Dafür führte er ihnen in einer Präsentation das Leben eines ugandischen Kindes vor Augen, arbeitete die Unterschiede zu einem Leben in der westlichen Gesellschaft heraus und diskutierte über die Probleme, die in dem ostafrikanischen Land vorherrschen. Beispielsweise, dass viele Kinder als Waisen aufwachsen und der Großteil in den Dörfern keinen Zugang zu Bildung bekommt oder ihn sich nicht leisten kann.

Um dem entgegen zu wirken, gründete Kijjambu nach seinem Studium die Luwero Community Ministries (Christliches Kinderhilfswerk Luwero). Dort werden heute circa 900 Schüler täglich unterrichtet und verpflegt, einige von ihnen wohnen auch auf dem Gelände. Daneben umfasst das Projekt eine Krankenstation, Kirche und Farm.

Kijambu1Gabriel Kijjambu ist froh über den Kontakt zum Lichtenfelser Gymnasium, den müsse man aufrechterhalten und unterstützen. Er freue sich über jeden, der ihn besuchen kommt, Uganda kennenlernt und mit anpackt. Auch der Schulleiter des Meranier-Gymnasiums, OStR Stefan Völker begrüßt die Zusammenarbeit: „Wenn der ein oder die andere während oder nach der Schulzeit nach Uganda gehen möchte, um das dortige Leben kennenzulernen, so kann ich das nur unterstützen.“ Für den Schulleiter bietet vor allem die neue Regelung des G9, die ein Überbrückungsjahr erlaubt, eine hervorragende Möglichkeit für Schüler, einen Auslandsaufenthalt in ihre Schullaufbahn zu integrieren.