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Am Mittwoch war es so weit: Die Literaturpädagogin Stefanie Boor löste das Rätsel um den Book Slam® am MGL und begeisterte die Achtklässler durch ihre motivierende, gewinnende und kompetente Anleitung. Ganz still wurde es, als sie selbst vor den Schülerinnen und Schülern drei unterschiedliche Bücher slammte: das Sachbuch „Evolution“, die Graphic Novel „Wie ein leeres Blatt“ und das Jugendbuch „Boot Camp“. Drei sehr unterschiedliche Texte, ganz unterschiedlich und in nur drei Minuten so dargestellt, dass man am liebsten sofort das Lesen angefangen hätte.

 

book slam 001Die Zuschauer, die durch Bewertungskarten aktiv eingebunden wurden und so erstmals selbst einen kleinen Bookslam erlebten, konnten es danach kaum abwarten, endlich selbst herauszufinden, welche Bücher die Literaturpädagogin für sie individuell nach der Auswertung der Fragebögen ausgesucht hatte. Aber halt, so schnell ging es nicht, und die Spannung wurde durch ein „Blind-Date“ hochgehalten. Denn die Erstbegegnung der Bücher fand mit in Packpapier eingepacken Büchern statt! Cover als Aufmerksamkeitsmagnete wurden so zunächst erst einmal ausgeblendet und die Schülerinnen und Schüler durften den ersten Eindruck ganz altmodisch durch Anlesen gewinnen.

 

book slam 003Als jeder einen Überblick über die 12 ausgewählten Jugendbücher gewonnen hatte, ging es um die Auswahl. Und siehe da: Von der viel beklagten Lesefaulheit war nichts zu spüren! Fast jeder wusste sofort, welches Buch er gerne lesen würde. Und die meisten hatten gleich zwei, drei oder noch mehr Bücher auf ihrer Wunschliste. Am Ende der Doppelstunde hatten sich motivierte Teams oder auch Einzelslammer gebildet, die mit einem Buch ihrer Wahl nach Hause gingen – in Vorfreude auf die 2. Phase des Slams, der am 12. 12. stattfinden wird.