Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

liebe Schülerinnen und Schüler,

Zeitungsberichte und Mediendiskussionen über Sexual- und Gewaltdelikte an Kindern erschüttern die Gesellschaft. Gerade die in der letzten Zeit bekannt gewordenen Verdachtsfälle des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in Internaten und Heimschulen fordern das Ministerium und die Schulen zu Nachdenklichkeit und Stellungnahme heraus.

Natürlich hoffen wir, dass unsere Schule sich nicht irgendwann mit vergleichbaren Verdachtsfällen auseinander setzen muss. Gleichzeitig wissen wir, dass Gewalt- und Sexualvergehen oft nicht angezeigt werden und dann auch nicht sachgerecht verfolgt werden können.

Deshalb weisen wir darauf hin, dass sich Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern in Notlagen vertrauensvoll an Lehrkräfte und Einrichtungen wenden können. Auf folgende Möglichkeiten machen wir besonders aufmerksam:

 

Sie können sich wenden

  • an jeden Lehrer, jede Lehrerin Ihres Vertrauens an unserer Schule
  • an den Schulpsychologen Herrn StD Paul Endres (Dienstort: Meranier-Gymnasium, Büro: in der Staatlichen Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung, Kronacher Straße 32, 96215 Lichtenfels, Tel.: 09571 758660)
  • an den Notfallseelsorger Herrn Pfarrer Helmuth Bautz (Dienstort: Meranier-Gymnasium)
  • an die Polizei (Kronacher Straße 32, 96215 Lichtenfels, Tel.: 09571 95200)
  • an das Jugendamt (im Landratsamt, Kronacher Straße 28-30, 96215 Lichtenfels, Tel.: 09571 18302)
  • an das Gesundheitsamt (im Landratsamt, Kronacher Straße 28-30, 96215 Lichtenfels Tel.: 09571 18556)
  • an die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (Schlossberg 2, 96215 Lichtenfels, Tel.: 09571 939100)
  • an folgende anonyme Hotline gegen Gewalt und Missbrauch - auch in der eigenen Familie (Telefonnummer: 09561 654580), bei der sich zunächst ein Anrufbeantworter meldet, der das weitere Vorgehen erläutert.

 

Die jungen, uns anvertrauten Menschen sollen sich an der Schule sicher fühlen, eine geordnete Lernatmosphäre vorfinden und in ihrer Entwicklung ganzheitlich gefördert werden. Sexual- und Gewaltdelikte dürfen nicht geduldet oder verschwiegen werden und werden deshalb in jedem Fall angezeigt. Wir bauen darauf, dass das Vertrauen der Eltern und der Öffentlichkeit in die Institution unseres Gymnasiums fortgeführt und vertieft wird.

 

Mit freundlichem Gruß

Stefan Völker, Schulleiter