EiATeamKlein

Normalerweise wäre wohl kein Schüler begeistert davon, eine Woche seiner Ferien zu opfern und freiwillig in die Schule zu gehen. Doch für das Programm „English in Action“ machten 46 Schüler aus den Jahrgangsstufen 9, 11 und 12 eine Ausnahme – schließlich kamen extra zu diesem Angebot drei britische Englischlehrer - David, Laura und Leo (von links nach rechts) -  zu uns ans MGL.

Während einige von uns Schülern am ersten Tag noch relativ unmotiviert waren, verflog diese Stimmung schnell als das abwechslungsreiche Programm anfing. Der Unterricht fand in Schulstunden aufgeteilt statt, bei dem die Lehrer stundenweise wechselten. Zwischen 9 und 14 Uhr, den wirklich milden Unterrichtszeiten, lernten wir auf spielerische, aber unserem Alter entsprechende Weise viel über das Land Großbritannien an sich, politische Themen, Naturschutz und noch einiges mehr. Dabei lernten und benutzten wir bekannte sowie neue Wörter und wiederholten bereits aus der Schule bekannte Grammatik locker im Gespräch. Dies half uns, die Sprache natürlicher und korrekter zu benutzen sowie Wörter zu lernen, die vielleicht nicht unbedingt im Unterricht verwendet werden oder auf die man auch sonst im Alltag nicht sehr oft stößt.

Dabei war vor allem hilfreich, dass die Lehrer kein Deutsch sprachen, man also mehr oder weniger gezwungen war, auch Dinge zu übersetzen, die man im normalen Englischunterricht wohl trotzdem auf Deutsch sagen würde. Wenn jemand mal nicht wusste, wie er es sagen sollte, war das auch kein Problem – schließlich gab es ja noch die deutschen Mitschüler. So fünf Tage die ganze Zeit nur Englisch zu sprechen hat uns eindeutig bestens auf noch kommende mündliche Klausuren sowie das mündliche und schriftliche Abitur vorbereitet.

EiA SchKleinDas Unterrichtsklima war äußerst entspannt, denn in kleinen Gruppen und mit den jungen Lehrern auf first name basis fühlte es sich weniger wie klassischer Unterricht, sondern mehr wie ein einfacher Austausch in einer Freundesgruppe an, sodass selbst sonst eher ruhigere und unsichere Schüler sich trauten, aktiv mitzuarbeiten.

Alles in allem hat wohl niemand bereut, diese Woche „zu opfern“, im Gegenteil, als uns am Samstag unser Zertifikat überreicht wurde war die Mehrzahl eher traurig, dass die fünf Tage vorbei waren.

Sophie Rauh, Q11